Eine gebrochene Goldkette im Schmuckkästchen, ein einzelner Ohrring, Zahngold vom Zahnarzt, Schmuck aus dem Nachlass einer Großmutter — was viele als wertlos betrachten, kann durchaus mehrere Hundert Euro wert sein. Altgold ist ein unterschätzter Wert, und wer ihn richtig zu realisieren weiß, kann davon profitieren.
Was gilt überhaupt als Altgold?
Altgold umfasst alle gebrauchten, defekten oder nicht mehr genutzten Gegenstände, die Gold enthalten. Dazu zählen: abgetragener Goldschmuck, gebrochene Ketten, nicht mehr passende Ringe, Erbstücke, die Sie nicht aufbewahren möchten, aber auch Zahngold (Kronen, Brücken, Inlays), Münzen und Barren sowie Sammlerstücke.
Entscheidend ist der tatsächliche Goldgehalt — nicht die Form oder der Zustand des Stücks. Selbst ein stark beschädigter Ring liefert denselben Materialwert wie ein einwandfreier, sofern Feingehalt und Gewicht identisch sind.
Wie Altgold korrekt bewertet wird
Die Bewertung folgt einer klaren Formel: Gewicht (in Gramm) × Feingehalt × Tagespreis je Gramm Feingold = Rohmaterialwert. Der Feingehalt wird in der Regel durch einen eingestempelten Wert angegeben — etwa 333 (8 Karat), 585 (14 Karat) oder 750 (18 Karat). Bei Juwelier Carat messen wir den genauen Feingehalt mittels Röntgenfluoreszenz — berührungslos, sekundengenau und ohne das Stück zu beschädigen.
Ein seriöser Ankäufer zahlt 90 bis 95 Prozent des errechneten Rohmaterialwertes. Wer deutlich weniger anbietet, verdient an Ihrer Unwissenheit — nicht an fairer Kalkulation.
Die fünf häufigsten Fehler beim Goldverkauf
Besonderheit: Zahngold
Zahngold ist eine Dentallegierung, die neben Gold auch Platin, Palladium und andere Metalle enthält. Der Feingehalt variiert stark — typisch sind Werte zwischen 40 und 85 Prozent Gold. Viele Menschen wissen nicht, dass Zahngold beim Ankauf genauso präzise analysiert werden kann wie Schmuck. Bei Juwelier Carat nehmen wir auch Zahnersatz an und rechnen den Wert transparent auf.